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	<title>Der Herold &#8211; Unser Fallersleben</title>
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		<title>Der Ortsrat tagte zum letzten Mal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:39:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="Ortsrat Fallersleben Sülfeld" decoding="async" />Fünf Jahre scheinen eine lange Zeit zu sein. Doch ich vermute, für die meisten Mitglieder des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld vergingen sie wie im Fluge. Am 3 Juni kamen sie im Saal des Hoffmannhauses das letzte Mal offiziell zusammen. Bezogen auf die aktuell auslaufende Legislaturperiode wohlgemerkt. Das nächste Treffen des Gremiums findet erst nach der Kommunalwahl am...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="Ortsrat Fallersleben Sülfeld" decoding="async" />
<p>Fünf Jahre scheinen eine lange Zeit zu sein. Doch ich vermute, für die meisten Mitglieder des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld vergingen sie wie im Fluge.</p>



<p>Am 3 Juni kamen sie im Saal des Hoffmannhauses das letzte Mal offiziell zusammen. Bezogen auf die aktuell auslaufende Legislaturperiode wohlgemerkt. Das nächste Treffen des Gremiums findet erst nach der Kommunalwahl am 13. September statt, wenn der dann neu zusammengestellte Ortsrat seine konstituierende Sitzung haben wird.</p>



<p>Sollte beim einen oder anderen Mitglied ein wenig Wehmut aufgekommen sein, so wurde diese, zumindest im öffentlichen Teil der Sitzung, nicht nach außen getragen. Stattdessen ging es gleich wie gewohnt zur Sache. Die Tagesordnung wurde ein bisschen durcheinander gewürfelt, aber darüber war man sich schnell einig, wie auch sonst recht häufig im Verlauf des Abends.</p>



<p>Auf der Tagesordnung standen neben den üblichen Kenntnisgaben der Verwaltung und des Ortsbürgermeisters, der Sommerbelegungsplan der Sporthallen, die Umwidmung einer Straße, der Zustand des Nordringes. Weiterhin natürlich das Hauptthema des Abends, das wohl die meisten Besucher in den Saal lockte: Das Schwefelbad.</p>



<p>Die wichtigste Information dazu ist, dass der Fortbestand des Bades nun gesichert ist. Der VfB Fallersleben wird ab dem 1. Oktober den Betrieb des Schwefelbad Fallersleben fortführen. Das Leistungsangebot bleibt bestehen und soll sogar erweitert werden. Die Mitarbeitenden werden zu den bestehenden Konditionen übernommen und weiterbeschäftigt. Alle Besucher und Besucherinnen werden gleich behandelt. Es gibt keine Privilegien für Mitglieder des VFB.</p>



<p>Offiziell gehörte der Beratungspunkt Schwefelbad in den nichtöffentlichen Teil aller bisherigen Sitzungen. Das hat jedoch gar nichts mit Vetternwirtschaft oder Geheimniskrämerei zu tun. Bei solchen Verhandlungen werden zwangsläufig interne, persönliche und damit geschützte Rechte von Bietern und Betreibern besprochen, die nun einmal nicht in die Öffentlichkeit gehören.</p>



<p>Auf Antrag der PUG Fraktion kam es jedoch zu einer Verschiebung eines Teils der Beratungen in den öffentlichen Teil der Sitzung. Es ging darum, dass in den Konzessionsvertrag mit dem VfB ein weiterer Absatz aufgenommen wird. Dieser soll den sofortigen Weiterbetrieb des Schwefelbades durch die Stadt Wolfsburg sicherstellen, falls der VfB aus irgendeinem Grund zukünftig seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Diese Information sollte an die Bevölkerung weitergegeben werden.</p>



<p>Aufgrund des dadurch folgenden Zwitterstatusses des Themas, haftete der anschließenden Diskussionen eine gewisse Brisanz an. An den gekräuselten Stirnen der Diskussionsteilnehmer war deutlich zu erkennen, dass man sehr bemüht war Informationen weiterzugeben, ohne dabei keine Interna auszuplaudern. Es ist allen Beteiligten gut gelungen. Schließlich wurde der beantragte Passus einstimmig durchgewunken.</p>



<p>Überhaupt habe ich persönlich im Laufe der Ortsratssitzungen der letzten Jahre, den Eindruck gewonnen, dass man sich im Rat größtenteils doch einig war. Zwar wurde schon einmal engagiert diskutiert, aber man blieb dabei immer sachlich und konstruktiv. Schließlich gibt es bekanntlich oft mehrere Lösungen für ein Problem. Debattiert wird daher in der Regel nur über verschiedene Wege zum Ziel.</p>



<p>So etwas gehört für mich einfach zur gelebten Demokratie dazu. Ich wünsche mir sehr, dass die Mitglieder des neuen Ortsrates ebenfalls zu sachlich, konstruktiven Diskursen in der Lage sein werden.</p>



<p>Für mich persönlich ist das eine Selbstverständlichkeit und ich werde dies, sollte ich ebenfalls diesem Gremium angehören (Ja, das ist Wahlkampf <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) jederzeit umsetzen und beibehalten.</p>



<p>Zum Schluss des öffentlichen Teiles dankte Ortsbürgermeister Schlichting allen Anwesenden aus Ortsrat und Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit in den letzten fünf Jahren und schloss die Versammlung für Besucher.</p>



<p>Dankenswerterweise konnte ich die Ortsratsmitglieder noch dazu ermutigen, sich mir zu einem gemeinsamen Gruppenfoto zur Verfügung zu stellen. In &#8222;zweiter Lesung&#8220; klappte es schließlich und das Resultat kann hier bewundert werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="600" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03.jpg" alt="Ortsrat Fallersleben Sülfeld" class="wp-image-5603" srcset="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03.jpg 1024w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03-300x176.jpg 300w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/06/2026-06-03-768x450.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ortsrat Fallersleben Sülfeld nach der letzten Sitzung der Legislaturperiode</figcaption></figure>



<p>Von links nach rechts: Markus Alisch (PUG), Andreas Klaffehn (PUG), Ulrich Kohnert (PUG), Ulrike Köppe (PUG), Viktor Stuckert (PUG), Roman Dettmann (PUG), Olaf Koch (CDU), André-Georg Schlichting (CDU), Mats-Ole Maretzke (FDP), Michael Paech (CDU), Eckhard Krebs (SPD), Lea Broedermann (Die Linke), Sören-Bodo Schlegel (Bündnis 90 / Die Grünen), Nicolas Heidtke (CDU), Ingrid Leitner (SPD), Ralf Krüger (SPD). Es fehlt Axel Oberdiek (SPD).</p>



<p>Ich erdreiste mir an dieser Stelle mal im Namen der Bürgerinnen und Bürger aus Fallersleben und Sülfeld allen Ortsratsmitgliedern meinen / unseren herzlichen Dank für die geleistete Arbeit auszusprechen.</p>



<p>Danke.</p>



<p>Andreas König</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nackenschmerzen im Ortsrat am 26.02.2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 08:02:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-02-vitaly-gariev-5BVjmw_DyzM-unsplash-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Nach einer längeren Ortsratsabstinenz, bedingt durch äußere Umstände, durfte ich am Donnerstag Abend wieder einmal als Zuhörer beim Ortsrat Fallersleben-Sülfeld zu Gast sein. Dieses Mal tagte das Gremium im Feuerwehrhaus in Sülfeld. Es hat schon Tradition den brüderlich verbundenen Ortsteil, in enger Fallerslebener Nachbarschaft, mindestens einmal jährlich zum Schauplatz des Geschehens zu machen. Inhaltlich war...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-02-vitaly-gariev-5BVjmw_DyzM-unsplash-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Nach einer längeren Ortsratsabstinenz, bedingt durch äußere Umstände, durfte ich am Donnerstag Abend wieder einmal als Zuhörer beim Ortsrat Fallersleben-Sülfeld zu Gast sein. </p>



<p>Dieses Mal tagte das Gremium im Feuerwehrhaus in Sülfeld. Es hat schon Tradition den brüderlich verbundenen Ortsteil, in enger Fallerslebener Nachbarschaft, mindestens einmal jährlich zum Schauplatz des Geschehens zu machen.</p>



<p>Inhaltlich war diese Ortsratssitzung nichts Außergewöhnliches. Im Wesentlichen bestand sie aus Verwaltungsaufgaben, Kenntnisgaben und wenigen Abstimmungen. So wurde zum Beispiel über das Ortsratsbudget seitens Ortsbürgermeister André-Georg Schlichting für das Rechnungsjahr 2025 Rechenschaft abgelegt. Ein wenig ähnelte das Ganze einer typischen deutschen Jahreshauptversammlung. Der Schatzmeister (Ortsbürgermeister) gab seinen Kassenbericht ab. Anschließend kam der Kassenprüfer Roman Dettmann zu Wort, befand die Kasse als in Ordnung und beantragte pflichtgemäß Schlichtings Entlastung. </p>



<p>Allenthalben Kopfnicken und Zustimmung.</p>



<p>Etwas außerhalb des Üblichen war hingegen die Anwesenheit von Dirk Schröder. Er hat seit Kurzem die Leitung der Fallerslebener Polizeistation übernommen. Nun stellte sich der 57 jährige, der über Goslar und Gifhorn nach Wolfsburg gekommen war, in der Runde vor. </p>



<p>Die Stationsleitung stelle für ihn den Höhepunkt seiner Karriere dar, sagte er und man bekam den Eindruck, er fühlt sich dort am richtigen Platz. Seine Verbundenheit zu Fallersleben dokumentierte er unter anderem damit, dass er gedenke noch in diesem Jahr im Ort sein ganz persönliches Ja-Wort abzugeben. Die Vorfreude darauf sah man ihm deutlich an.</p>



<p>Als Leiter der Polizeistation wolle er wieder näher an den Bürger heran und die Polizei ansprechbar machen. Dies solle durch vermehrte Streifengänge per Pedes, also zu Fuß, geschehen. Mit Beamten, die im Wagen durch den Ort fahren, ist Kommunikation nur recht eingeschränkt möglich. Dies soll anders werden.</p>



<p>Ich persönlich finde das gut. Wer miteinander redet, versteht sich besser und wer sich Aug‘ in Aug‘ gegenübersteht baut ganz andere Beziehungen auf. Die Polizei ist schließlich mehr als schwarze Kluft mit Handschellen, Dienstwaffe, Schlagstock und erhobenem Zeigefinger.</p>



<p>Aber ich möchte nun auf die Überschrift bezüglich der Nackenschmerzen kommen.</p>



<p>Die Ortsratsmitglieder haben an diesem Abend viel „abgenickt“. Wie schon weiter oben beschrieben. Das Ortsratsbudget, die Entlastung des Bürgermeisters und ein paar kleinere, weitere Abstimmungen. Alles in einstimmiger Einigkeit. </p>



<p>Leider gab es schon zu Beginn des Abends ausreichend Anlass den Kopf zu schütteln. Mehrfach. Und im weiteren Verlauf der Sitzung noch öfter und vor allen Dingen heftiger.</p>



<p>Es begann in der Bürgerfragestunde. Ortsbrandmeister Arne Stalhut teilte erfreut mit, dass mit dem selbigen Tag nun endlich der Internetanschluss der Feuerwehr funktioniere. (freudiges Kopfnicken im Saal). </p>



<p>Danach kam er auf die Parksituation im Lärchenweg und rund um das Feuerwehrhaus zu sprechen. Nicht nur das Elterntaxis für Schule und Sporthalle regelmäßig die Zu- und Abfahrtswege der Feuerwehr versperrten. Auch das persönliche Verhalten der Parkenden kritisierte er deutlich und zurecht. Seine Beschreibungen erzeugten ungläubiges Kopfschütteln im Rat. Wenn Fahrzeuge z.B. direkt vor den Toren der Halle abgestellt werden und angesprochene Fahrer, bei der Rückkehr zum Fahrzeug, auf ihr Verhalten mit einem: &#8222;Was mischt du dich denn da ein, du Spacken!&#8220; antworten. Da klappte auch mir die Kinnlade herunter.</p>



<p>Dieses direkte Blockieren der Ausfahrt und das beidseitige Zuparken des Lärchenweges, trotz Haltverbotes, führten bereits mehrfach dazu, dass er als Ortsbrandmeister die Freiwillige Feuerwehr Sülfeld bei der Stadt als <strong>nicht einsatzfähig</strong> melden musste. </p>



<p>Das Kopfschütteln der Anwesenden wurde stärker.</p>



<p>Man stelle sich vor, es brennt im Ort und die Feuerwehr kann nicht kommen. Der Grund? Eltern &#8222;müssen&#8220; zuerst einmal ihre Abkömmlinge mit dem Auto am besten bis ins Klassenzimmer oder die Umkleidekabine bringen. Um Parkverbote kümmern sie sich dabei einen feuchten Kehricht&#8230;</p>



<p>Und weil er gerade beim Berichten war, konnte er es nicht unerwähnt lassen, dass sogar während der Einschulung in der Grundschule das Umfeld des Erstklässlerraumes für die Zeit der ersten Schulstunde weiträumig mit Absperrband abgeriegelt werden musste. Und trotz dieser Absperrung kamen etliche Eltern nicht darum hin, sich die Nasen am Klassenzimmerfenster platt zu drücken, um Fotos von ihren Schützlingen zu machen. Selbst die Außenjalousien, die von der Lehrkraft zur Wahrung der ungestörten Atmosphäre im Raum heruntergelassen worden war, &#8222;mussten&#8220; zur Seite gebogen werden, um besser sehen zu können.</p>



<p>Ungläubiges Kopfschütteln im Raum.</p>



<p>Nur wenige Minuten später, bei den Kenntnisgaben der Verwaltung, beschwerte sich Sprechstellenleiter Sascha Ehrhoff ebenfalls über das Verhalten einiger Fallerslebener Bürger und Bürgerinnen. Beschimpfungen und Verunglimpfungen der Mitarbeitenden der Verwaltungsstelle wären keine Seltenheit und einige recht drastische Beispiele ließen die Köpfe erneut in Bewegung geraten. Ihm selbst, als &#8222;alter Hase&#8220; in der Verwaltung, gingen solche Anfeindungen meist weniger nahe. Aber man solle die negativen Auswirkungen gerade auf jüngere Angestellte mit weniger Berufserfahrung nicht unterschätzen.</p>



<p>Als Zuhörer schämte ich mich für diese Teile der Fallerslebener Bevölkerung.</p>



<p>Wir alle stellen fest, dass sich der Umgangston in der Gesellschaft verändert hat. Im Fernsehen und den sozialen Medien nimmt es jeder wahr. Das dieses, im echten Sinn, asoziale Verhalten auch hier bei uns in Fallersleben leider präsent ist, wollte ich bis vor einiger Zeit selbst nicht wahrhaben. Hier bei uns?</p>



<p>Doch bestätigten die Berichte dieses Abends auch meine eigenen Wahrnehmungen. Wie oft musste ich schon beobachten, wie (Verzeihung) &#8222;kackfrech&#8220; direkt unter dem Haltverbotsschild der Wagen abgestellt und verlassen wird? Zwischen den aufgemalten Linien auf dem Parkplatz einparken? Nö. Wozu? Ankommen, sich reingrätschen, fertig. Hätte auf dem ohnehin überfüllten Gelände vielleicht noch einer daneben gepasst? Mir doch egal. Hauptsache ich stehe hier.</p>



<p>Auch bei Lichtzeichenanlagen scheint &#8222;gelb&#8220; das neue &#8222;grün&#8220; geworden zu sein. 50 km/h in der Stadt? Ich doch nicht. Blinkende Fahrzeuge zum Spurwechsel reinlassen? Nö. Ich gebe lieber Gas.</p>



<p>Wohlgemerkt ich spreche hier nicht pauschal über &#8222;den Verkehr&#8220;, sondern konkret von den Straßen unser Stadt.</p>



<p>Im Supermarkt Tiefkühlgut zu viel in den Wagen gelegt? Zurückbringen? Pah! Lege ich einfach irgendwo ab. Mir doch egal, was damit passiert.</p>



<p>Ich muss aufhören, weitere Beispiele zu nennen. Ist nicht gut für mich. </p>



<p>Gleichzeitig bin ich traurig. Traurig darüber, dass wir es hier offenbar nicht schaffen, halbwegs vernünftig mit einander umzugehen. Ich weiß, das gilt nicht für alle. Aber diejenigen, die es betrifft, werden gefühlt immer abgeschmackter und dreister. Und so lange wir ihnen das durchgehen lassen, wird es vermutlich immer schlimmer werden.</p>



<p>Eine wirkliche Lösung habe ich dennoch nicht. </p>



<p>Die Politik auch nicht. </p>



<p>Klar, mehr Kontrollen und Überwachung. Aber noch mehr Verbote und Regelungen? Das sind schnelle und scheinbar einfache Lösungen. Doch sie werden unsere eigene Freiheit, also derer, die halbwegs anständig durchs Leben gehen wollen, weiter einschränken.</p>



<p>Vielleicht hilft schon etwas mehr Präsens der Polizei durch Fußstreifen? </p>



<p>Oder der Blick in den Spiegel, auf das eigene Verhalten? Wo habe ich selber &#8222;Dreck am Stecken&#8220;, verhalte mich nicht so, wie es im rücksichtsvollen Miteinander erfreulich wäre?</p>



<p>Bleibt ein wenig Ratlosigkeit. </p>



<p>Und das die Hoffnung zuletzt stirbt.</p>



<p>Und eine Nackenmassage.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>27. Sitzung des Ortsrates vor kleinem Publikum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Sep 2025 16:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-09-19-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Um exakt 18.32 Uhr eröffnete Ortsbürgermeister André-Georg Schlichting im großen Saal des Hoffmannhauses, die 27. Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld. Die Nummerierung ergibt sich im Übrigen aus der Anzahl Sitzungen seit der Konstituierung des jeweiligen Ortsrates nach einer Wahl. Denn insgesamt gab es natürlich schon erheblich mehr als 27 Sitzungen nach Einsetzung dieses Gremiums. Das jedoch...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/09/2025-09-19-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Um exakt 18.32 Uhr eröffnete Ortsbürgermeister André-Georg Schlichting im großen Saal des Hoffmannhauses, die 27. Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld. Die Nummerierung ergibt sich im Übrigen aus der Anzahl Sitzungen seit der Konstituierung des jeweiligen Ortsrates nach einer Wahl. Denn insgesamt gab es natürlich schon erheblich mehr als 27 Sitzungen nach Einsetzung dieses Gremiums.</p>



<p>Das jedoch nur am Rande.</p>



<p>Einige Ratsmitglieder fehlten zwar entschuldigt, was durchaus normal ist, aber eine kleine verbale Spitze wegen der wiederholten Abwesenheit der Lokalpresse, konnte sich der Vorsitzende der Versammlung dann doch nicht verkneifen. Dafür freute er sich über die Gegenwart des Fallersleber Herold, der &#8211; wie hier unschwer zu erkennen &#8211; gern in die Bresche springt.</p>



<p>Eine Besonderheit der Sitzung waren an diesem Abend zwei Bürger, die sogar beide einen Beitrag zur Einwohnerfragestunde leisteten. Zum Einen ging es u.a. um regelwidriges Parkverhalten inkl. der Blockade von Fahrradwegen, zum Anderen um die Gefährdung von Kindern durch herabfallende Äste morscher Bäume, sowie die offensichtliche Untätigkeit der vermutlich für solche Fälle zuständigen städtischen Abteilung.</p>



<p>Manch einer mag die Einwohnerfragestunde schon einmal als Meckerstunde wahrgenommen haben. Die Beiträge vom Mittwoch zeigten jedoch, dass es durchaus relevante Themen gibt, die es lohnt, den Bürgervertretern zur Kenntnis zu geben. Zwar haben nach meinen bisherigen Erfahrungen alle Mitglieder des Rates ein offenes Ohr für die Bürgerbelange und gehen auch selbst mit wachen Augen durchs Städtchen, aber sie bekommen natürlich nicht alle Knackpunkte mit, die es zu regeln, beheben oder zu verbessern gilt.</p>



<p>Wer also berechtigte Anliegen und natürlich Fragen hat, sollte die Einwohnerfragestunde ruhig nutzen. Diese gibt es nicht nur vor jeder Ortsratssitzung, sondern auch vor jeder Rats- oder Ausschusssitzung. Dort sind ggf. noch fachkundigere und aussagefähigere Personen greifbar.</p>



<p>Doch kommen wir heute mal ganz konkret auf die einzelnen Dinge zu sprechen, die im öffentlichen Teil der Ortsratssitzung auf der Agenda standen.</p>



<p> Nach der obligatorischen Genehmigung des Protokolls der vorherigen Sitzung (in diesem Fall waren es sogar drei), folgten die sog. Kenntnisgaben.</p>



<p>Kenntnisgaben sind erst einmal lediglich Bekanntmachungen. In der Regel wird darüber weder debattiert und schon gar nicht abgestimmt. Bei diesem Tagesordnungspunkt werden durch den Vertreter der Verwaltung, der bei jeder Sitzung anwesend ist und mit meist einer Mitarbeiterin, die das Protokoll führt, Informationen weitergegeben. Das können aktuelle Sachstände zu vergangenen Anfragen sein, Terminverlautbarungen oder was auch immer so anliegt. Desgleichen können Ortsbürgermeister und Ratsmitglieder Kenntnisgaben kommunizieren.</p>



<p>In der 27. Sitzung beinhalteten diese Kenntnisgaben z.B. dass die Brunnen in der Stadt schon wieder abgeschaltet werden, da die sog. Brunnensaison vorüber sei. Ich persönlich rechne nun noch nicht mit Nachtfrösten und würde die Brunnen definitiv noch eine Weile weiter laufen lassen, aber die Uhren der Verwaltung ticken da anders.</p>



<p>Bezüglich der Benutzung und Belegung des neuen Bühnenpodestes auf der Hoffmannswiese gibt es in der Bevölkerung Informationsbedarf. Wo kann Zeit auf der Bühne gebucht werden? Kostet das etwas? Sind Termine frei? Dazu wird es einen Flyer zur Erläuterung geben. (Vielleicht hätte es ein QR Code zu einer stets aktuellen Webseite im Rahmen &#8222;Smart City&#8220; auch getan?) Zumindest werden die gebuchten Termine schon verwaltet. Immerhin. Eventuell werden diese Termine zukünftig hier auf UnserFallersleben.de verfügbar sein. Wer sich jedoch spontan auf der Bühne präsentieren möchte, kann dies schon tun, so sie denn frei ist.</p>



<p>Der Ortsbürgermeister sucht noch zwei Weihnachtsbaumspenden, damit im Advent wieder an 5 Standorten geschmückte Bäume aufgestellt werden können.</p>



<p>Am Montag, dem 22.09. wird es um 18.00 Uhr eine Fußgängerbegehung durch die Innenstadt geben. Start ist am Bahnhof.</p>



<p>Weiter mit der Schulentwicklungsplanung. Hier ging es um die Fünf-Zügikeit am Ratsgymnasium und am THG. Ebenso darum, dass im fünften Jahrgang die Vier-Zügigkeit an den Realschulen Vorsfelde und Fallersleben im laufenden Schuljahr überschritten werden kann. Soll heißen: wenn der Bedarf es erfordert, kann es fünf 5. Klassen an diesen Schulen geben. Nun möchte man meinen, dass wäre doch eine Selbstverständlichkeit. Wenn etwas notwendig ist, wird es gemacht. Doch es gibt dafür eine städtische Satzung, die dazu entsprechend geändert werden muß. Und diese Zustimmung erteilte nun der Ortsrat einstimmig per Handzeichen.</p>



<p>Als nächstes ging es um das liebe Geld. Der Ortsrat verfügt über eigene Mittel, die er im Lauf eines Haushaltsjahres frei vergeben kann. Im vorliegenden Fall handelte es sich um eine neue Bankanlage auf dem Aktivspielplatz. Es liegt ein Angebot von 6.000 € vor, welches die Stadt eingeholt hat. &#8222;Eigentlich&#8220; empfinden das alle im Ortsrat als zu teuer. Dennoch sind die Mittel vorhanden, sollen auch nicht verfallen (Anmerkung: Nicht ausgegebenes, bewilligtes Geld wird im Folgejahr gekürzt, da man anscheinend die angeforderten Gelder gar nicht gebraucht hatte). Unter diesem Gesichtspunkt und das eine neue Bank einfach fällig ist, stimmte der Rat der Anschaffung einstimmig zu, nachdem die PUG allerdings eine Transparenz der Kosten seitens der Stadt einforderte. Damit sollen die Ausgaben anständig nachvollzogen werden können. Denn, wie gesagt, 6.000 € scheinen etwas hoch gegriffen.</p>



<p>Verkehrspolitik. Wegen der anstehenden Neueröffnungen von Restaurants in den Westerlingen wird dort mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Der Bau eines Fußweges entlang dieser Strasse ist geplant. Alle Fraktionen des Ortsrates stimmten nun über ihren gemeinsamen Antrag ab, dass dieser Fußweg auf der anderen Seite, der nördlichen Seite der Straße, gebaut werden solle. Damit wäre eine mögliche Gefährdung von Fußgängern noch einmal geringer, als beim südseitigen Ausbau. Man sieht: &#8222;die Politik&#8220; macht sich Gedanken im Detail. Der Antrag wurde entsprechend einstimmig angenommen.</p>



<p>Mit dem Thema Gehwege fuhr man fort. An der Gifhorner Straße, westlich des Ausgangs Schwefelbadpark, sind die Platten des Weges teils stark von Gras und Flechten überwuchert und zudem durch Baumwurzeln aus ihrem Kiesbett gehoben. Das führt einerseits zu Engpässen für Kinderwagen und Rollstühle und anderseits zur Bildung von Stolperstellen für alle Nutzer des Weges. Gem. einem PUG Antrag sollen nun Maßnahmen ergriffen werden, die im wahrsten Sinne des Wortes, das Übel &#8222;bei den Wurzeln&#8220; packt. Diese sollen durch entsprechend fachmännische Behandlung wieder in den Boden hineinverlegt werden und so für ebene Gehwege sorgen. Einem entsprechenden Einwand der Grünen folgend, werde man natürlich auf ein Gleichgewicht zwischen notwendigen Maßnahmen und Eingriffen in die Baumwurzeln achten. Der Antrag wurde im Anschluss einstimmig genehmigt.</p>



<p>Anfragen aus den Einwohnerfragestunden werden meist nicht sofort beantwortet. Dies geschieht statt dessen in einer der folgenden Ortsratssitzungen. So auch an diesem Mittwoch. Es gab eine ganze Reihe von Ergebnissen und Sachstandslagen zu unterschiedlichen Anfragen zu verlesen bzw. vorzutragen. </p>



<p>Ein zusätzlicher Fußweg zwischen Ehmer Straße und Kleekamp. Stand der Ausschreibung Schwefelbad. Weihnachtsbäume und Grünpflege. Gehweg-, Radwegbeschilderung am Schwefelbadpark. Pflanzkübel im Sommer 2026. Fehlende Mülleimer in der Westerstraße. Wiederaufbau Pflegestützpunkt Hafenstraße. Neuordnung Parkplatz Herzogin-Clara-Straße. Verkehrsschilder an der Gifhorner Straße.</p>



<p>Ich will das gar nicht im Detail wiedergeben. Einiges wurde abschlägig, einiges positiv beantwortet. Einiges war erst einmal nur Anregung oder Vorschlag.</p>



<p>Auch wenn es für Ortsratsverhältnisse eine recht kurze Sitzung war, wird vielleicht deutlich, dass dieses Ehrenamt für die Beteiligten mit Arbeit und Verantwortung verbunden ist. Und sicher wird klar, dass bei der Komplexität mancher Themen Einarbeitung und der Erwerb von Sachkenntnis von Vorteil sind. Deshalb sind Abgeordnete immer, ob in Orts- oder Stadträten, Land- oder Bundestagen auf fundiertes Expertenwissen angewiesen. Denn nur wer über ausreichend Informationen verfügt, kann möglichst richtige Entscheidungen treffen.</p>



<p>Darum mein Plädoyer: sprecht Abgeordnete an. Informiert sie. Stellt Fragen in den Fragestunden. Wer kennt schon immer alle Aspekte eines Sachverhaltes?</p>



<p>Dann wird Politik nicht nur für, sondern auch &#8222;mit dem Bürger&#8220; gemacht.</p>
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		<title>Brandheisse Themen Im Gewölbekeller</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2025 07:53:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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		<category><![CDATA[Historie]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Axel Claes und Friedrich Wandschneider haben einen Lauf. Nachdem, vor nicht all zu langer Zeit, die von ihnen verfasste Fallersleber Häuserchronik veröffentlicht wurde, schlagen sie in 2025 gleich zum zweiten Mal zu. Gestern Abend stellten sie im Gewölbekeller des Fallerslebener Schlosses ihr noch druckfrisches, neuestes Werk Häuserbrände in der Fallersleber Altstadt vor. Über das Feuer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Axel Claes und Friedrich Wandschneider haben einen Lauf. Nachdem, vor nicht all zu langer Zeit, die von ihnen verfasste Fallersleber Häuserchronik veröffentlicht wurde, schlagen sie in 2025 gleich zum zweiten Mal zu.</p>



<p>Gestern Abend stellten sie im Gewölbekeller des Fallerslebener Schlosses ihr noch druckfrisches, neuestes Werk <strong>Häuserbrände in der Fallersleber Altstadt</strong> vor. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img alt="" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende03.jpg" alt="" class="wp-image-5179" style="aspect-ratio:1;object-fit:cover" srcset="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende03.jpg 768w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende03-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Über das Feuer an sich, den Ursprung der Brandbekämpfung, Bekleidung und technische Ausrüstung bis hin zu der Dokumentation von Hausbränden in der Altstadt zwischen 1850 bis 2024 reichte das Spektrum. Kurzweilig und mit anschaulichem Bildmaterial bewaffnet, führten sie durch den Abend. Das interessierte Publikum lauschte aufmerksam und spendete reichlich Applaus. </p>



<p>Ein ansprechendes Rahmenprogramm des Hoffmann von Fallersleben Museums im M2K begleitete die Buchvorstellung. Nicole Trnka, Kuratorin des Museums, hatte alle Anwesenden begrüßt. Von Prometheus, der den Menschen einst, der Sage nach, das Feuer gebracht hat bis hin zum &#8222;Dank einer unbekannten Feuerwehrfrau&#8220; unterhielt Joy Rathke, Freie Mitarbeiterin des Museums, mit kleinen Lesungen das Publikum.</p>



<p>Im Anschluss gab es reichlich Gelegenheit mit den Autoren zu sprechen, sich ein eigenes Exemplar signieren zu lassen oder, nach einem Erfrischungsgetränk, die Ausstellung <strong>150 Jahre Feuerwehr Fallersleben</strong> im Obergeschoß des Museums zu besuchen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img alt="" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende02.jpg" alt="" class="wp-image-5180" style="aspect-ratio:1;object-fit:cover" srcset="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende02.jpg 1024w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende02-300x225.jpg 300w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/08/2025-08-05-Braende02-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>23. Sitzung des Ortsrates Fallersleben &#8211; Sülfeld vom 12.03.2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 09:21:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-12-14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Diesmal tagte der Ortsrat Fallersleben &#8211; Sülfeld in der auf klimaschonend beheizten Aula der &#8222;Glocke&#8220;. Also der Grundschule am Glockenberg. Die Bürgerschaft war &#8211; wie meist &#8211; eher schwach vertreten. Doch wer sich aufmachte, der Versammlung beizuwohnen, konnte einige interessante Dinge erfahren. Ich will hier &#8211; durchaus subjektiv &#8211; nur auf einige Punkt eingehen. Der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/03/2025-12-14-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Diesmal tagte der Ortsrat Fallersleben &#8211; Sülfeld in der auf klimaschonend beheizten Aula der &#8222;Glocke&#8220;. Also der Grundschule am Glockenberg. Die Bürgerschaft war &#8211; wie meist &#8211; eher schwach vertreten. Doch wer sich aufmachte, der Versammlung beizuwohnen, konnte einige interessante Dinge erfahren.</p>



<p>Ich will hier &#8211; durchaus subjektiv &#8211; nur auf einige Punkt eingehen.</p>



<p>Der Geschäftsbereich <em>Grün </em>der Stadt Wolfsburg legte eine Übersicht aller <strong>Baumfällungen </strong>im Stadtgebiet zwischen Herbst 2024 und Frühjahr 2025 vor. Dabei fiel auf, dass allein im Gebiet des Ortsrates Fallersleben zwar 34 Bäume gefällt werden mussten, aber nur 14 Nachpflanzungen am Standort des Fällens erfolgten. Weitere 11 Neupflanzungen erfolgten dann &#8222;im OR Gebiet&#8220;. Macht noch ein Minus von 9 Bäumen, die nicht ersetzt werden konnte. Das fanden einige Ortsratsmitglieder schade und hätten sich hier mehr erwartet.</p>



<p>Beim Thema <strong>Stadtteilbibliotheken </strong>waren alle bei der Sache. Auf relatives Unverständnis stieß der zeitliche Rahmenplan der Stadträtin Iris Bothe, die eine Wiedereröffnung der Stadtteilbibliothek &#8222;nach den Sommerferien avisiert&#8220;. Für die ehrenamtlichen Kräfte, die zukünftig bei der Buchverwaltung tätig werden möchten, wurde eine neue Stelle geschaffen. Zur &#8222;Ehrenamtskoordination&#8220;. Nach dem üblichen Anstellungsverfahren, trat diese Kraft ihren Dienst am 01.02.2025 an. Warum diese Aufgabe nicht völlig pragmatisch aus den eigenen Reihen des Bibliothekspersonals übernommen werden konnte, erschließt sich dem Herold allerdings nicht. Einigen Ortsratsmitglieder ging es ähnlich.<br>Nun denn.<br>Und obwohl es bereits im Herbst letzten Jahres ein erstes Treffen aller Ehrenamtlichen gab, hat sich offenbar in Sachen Ausbildung dieses Personenkreises noch gar nichts getan. Dazu ist ein Schulungskonzept noch in Planung(!). Denn, so die Verlautbarung, eine &#8222;Qualifizierung der Ehrenamtlichen ist dringend erforderlich&#8220;. Alltagsbegleitende Praktika in der Stadtbibliothek wären hier sicher sehr zielführend gewesen und hätten ein weiteres Schulungskonzept u.U. überflüssig werden lassen. Und das Erfolgsmodell &#8222;Learning by doing&#8220; ist ebenfalls immer wieder erfolgreich.<br>Es drängt sich ein wenig der Eindruck auf, als würde hier etwas zu sehr aufgeblasen, was in der Privatwirtschaft längst auf praxisnahe Weise abgehakt worden wäre. <br>Eine Öffnung der Stadtteilbibliotheken nach den Sommerferien erscheint dem Ortsrat jedenfalls zu lange, zumal viele Schüler und Schülerinnen sich über die Ferien gern Bücher ausleihen.<br>Doch werden diesen Einwände auch gehört werden? Der Herold befürchtet eher das Gegenteil.</p>



<p>Ein weiterer großer Tagesordnungspunkt war die Vorstellung des Pilotprojektes für die <strong>Mobilitätsstationen</strong>, die an vier Orten im Stadtgebiet eingerichtet werden sollen. Dies geschieht im Rahmen des MPSC Förderprogrammes (Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung).<br>Am Brandenburger Platz, in Westhagen, Am Oberen Tor in Vorsfelde und in Fallersleben sollen demnach sog. mobiSTATIONEN errichtet werden. In Fallersleben wird die größte entstehen.<br>Dazu wird die bestehende Fläche nördlich des Bahnhofes an der Hafenstraße entsprechend erweitert. Der bisherige Pendlerparkplatz bleibt erhalten und wird ergänzt um Ladesäulen, Carsharing Stellplätze, einen Service Point für kleine Fahrradreparaturen, Abstellflächen für E-Roller und Lastenräder, Sitzgelegenheiten und eine Trinksäule für Wasser. Und WLAN.<br>Ein ambitioniertes Vorhaben. Aber durchaus interessant und zukunftsfähig. Zwischen Bahngleisen und Mittellandkanal kann hier ein modernes Mobilitätszentrum entstehen. Bis März 2026 soll alles fertiggestellt sein. Der Ortsrat gab dazu einstimmig grünes Licht und der Herold freut sich ebenfalls darüber.</p>



<p>Größere Diskussionen verursachte die Vorstellung der &#8222;Satzung über die Erhebung von <strong>Ablösebeträgen</strong> <strong>für notwendige Einstellplätze</strong> in der Stadt Wolfsburg&#8220;.<br>Was steckt dahinter?<br>Wer beim Bau oder Umbau von gewerblichen Gebäuden nicht fähig oder willens ist, für eine angepasste Anzahl von Fahrzeugstellplätzen zu sorgen, kann sich von dieser Verpflichtung &#8222;freikaufen&#8220;.<br>Nun könnte man sagen: <em>Toll. Große Bürogebäude bauen und teuer vermarkten, aber die Mieter besetzen den öffentlichen Parkraum, nur weil man zu geizig für eigene Parkplätze ist.</em><br>Andererseits: Bauland ist recht teuer. Parkplätze sind Teil davon. Ab wann wird ein Baugelände für einen Investoren uninteressant, wenn zu viel Fläche für Parkplätze verloren geht? Wird dann überhaupt gebaut werden? Und: Wer ein Ladengeschäft baut, wird ohnehin aus Eigeninteresse Parkflächen dafür vorsehen. <br>Und wenn dann Ablösebeträge festgesetzt werden: was ist eine angemessene Höhe dafür? In prominenten Innenstadtlagen sind sowohl Investoren gefragt, die es wagen zu bauen, gleichzeitig sind aber genau dort Parkplätze Mangelware und vom Baulandpreis her betrachtet, sehr teuer. Wieviel weniger Parkplätze sind für die Stadt zumutbar? Wieviel mehr für den Investor?<br>In Außenbezirken sieht es wieder genau anders aus. Land ist günstiger, Parkflächen sind eher verfügbar. Dort dann die selben Ablösebeträge wie in der Innenstadt zu verlangen, wäre auch nicht zielführend.</p>



<p>Wir sehen also, das Thema ist komplex, wenn es praktikabel und gerecht werden soll. Das stellten auch die Ortsratsmitglieder fest und ließen sich auf keine endgültige Beschlussfassung ein. Die Ablösebeträge werden daher in sog. &#8222;1. Lesung&#8220; weiterberaten, bevor Entscheidungen gefällt werden. </p>



<p>Was gab es sonst noch?</p>



<p>Die <strong>Straßennamen im Baugebiet Kleekamp</strong> sind von der Verwaltung verteilt worden.</p>



<p>Der <strong>Glasfaserausbau in Sülfeld</strong> dümpelt weiter vor sich hin. Und die deutsche Glasfaser versucht dabei nun noch einmal richtig &#8222;Kasse zu machen&#8220;. Hier soll die Stadt als Vergabestelle der Konzessionen in die Pflicht genommen werden.</p>



<p>In der <strong>Westerbreite </strong>wird im Großen und Ganzen ordentlich gefahren und die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingehalten. </p>



<p>Dagegen wird eine Reduzierung auf 30 km/h auf Teilen der <strong>Dresdner Straße </strong>seitens der Stadt für überflüssig erachtet.</p>



<p>Der barrierefreie Zugang zum und auf dem <strong>Schlosshof </strong>soll durch Abschleifen des vorhandenen Pflasters geschehen. Die Testfläche an der Clara Statue hat den Ortsrat noch nicht vollständig überzeugt. Fragen zur endgültigen Farbe und Struktur der Oberfläche tauchten auf, die noch beantwortet werden müssen.</p>



<p>Die ordnungsgemäße <strong>Kassenführung </strong>des Ortsbürgermeisters wurde bestätigt, der <strong>Aktivspielplatz </strong>erhält aus Ortsratsmitteln zum Jubiläum einen fest installierten Pizzaofen, die <strong>Brunnen </strong>in Fallersleben werden vor Ostern wieder sprudeln, die Vorschlagsfrist für die <strong>Ehrengabe </strong>des Ortsrates endet am 02. April und die <strong>Gänseliesel </strong>bekommt wieder eine Gans zur Begleitung.</p>



<p>Dann kann der Frühling ja kommen!</p>
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		<title>Die Ehrengaben des Ortsrates Fallersleben &#8211; Sülfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2025 07:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/02/2025-02-07-Hoffmann-Ring-Schwanen-Ring-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Seit vielen Jahren erfolgt in Fallersleben und Sülfeld die Überreichung der sog. Ehrengaben des Ortsrates an Personen, die sich vorbildlich und verdienstvoll in Fallersleben und Sülfeld eingebracht haben. Diese Ehrengaben sind für Fallersleben der Hoffmann-von-Fallerleben-Ring und für Sülfeld der Schwanenring. Mit diesen Auszeichnungen sollen Menschen geehrt werden, die sich kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/02/2025-02-07-Hoffmann-Ring-Schwanen-Ring-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Seit vielen Jahren erfolgt in Fallersleben und Sülfeld die Überreichung der sog. Ehrengaben des Ortsrates an Personen, die sich vorbildlich und verdienstvoll in Fallersleben und Sülfeld eingebracht haben. Diese Ehrengaben sind für Fallersleben der Hoffmann-von-Fallerleben-Ring und für Sülfeld der Schwanenring.</p>



<p>Mit diesen Auszeichnungen sollen Menschen geehrt werden, die sich kontinuierlich und über einen längeren Zeitraum hinweg in das kulturelle, politische und soziale Leben der Ortsteile eingebracht haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies durch Arbeit in Vereinen, Institutionen oder Verbänden geschieht. Wichtig ist dabei die grundsätzliche Förderung des Gemeinwohls. So steht es in den Statuten des Ortsrates für die Vergabe der beiden Ringe.</p>



<p>Grundsätzlich ist jede Person, die den Kriterien entspricht, berechtigt für die Ehrung vorgeschlagen zu werden und sie entgegenzunehmen. Einzige Ausnahme sind Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen, die noch ein aktives Mandat in Orts- oder Stadtrat bekleiden.</p>



<p>Vorschläge für die Verleihung können sowohl Vereine, Verbände und Institutionen aber auch alle Bürger der Ortsteile machen. Eine Kommission innerhalb des Ortsrates trifft danach eine Auswahl der in Frage kommenden Preisträger, die durch Beschluss des gesamten Ortsrates bestätigt werden muss.</p>



<p>In einer feierlichen Veranstaltung mit kulturellem Rahmenprogramm werden die beiden Auszeichnungen den Empfängern überreicht. Einen ausführlichen Bericht über die Verleihungszeremonie gab es schon einmal <a href="https://unserfallersleben.de/verleihung-der-ehrengabe-des-ortsrates-2023/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>HIER</strong></a> auf UnserFallersleben.</p>



<p>Die Abgabefrist für die Vorschläge zum Hoffmann- und Schwanenring ist, wie sonst auch üblich im Jahr einer Verleihung, der 02. April. Der Geburtstag Heinrich Hoffmanns.</p>



<p>Wir dürfen gespannt sein, wer ab dem Jahr 2025 die Ehrenringe des Ortsrates Fallersleben &#8211; Sülfeld tragen wird.</p>
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		<title>Ortsratssitzung vom 15.01.2025</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 17:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/01/2025-01-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Wer mir hier folgt, kann den Eindruck gewinnen, dass Beiträge nur noch über den Ortsrat berichten. Tatsächlich komme ich mir schon manchmal vor wie der Hofberichterstatter. Na schön. Dann bin ich das eben. Habe ich gar kein Problem mit. Wie sonst soll Otto Normalbürger, besonders wenn er / sie keine Tageszeitung liest, etwas aus dem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2025/01/2025-01-15-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>Wer mir hier folgt, kann den Eindruck gewinnen, dass Beiträge nur noch über den Ortsrat berichten. Tatsächlich komme ich mir schon manchmal vor wie der Hofberichterstatter.</p>



<p>Na schön. Dann bin ich das eben. Habe ich gar kein Problem mit.</p>



<p>Wie sonst soll Otto Normalbürger, besonders wenn er / sie keine Tageszeitung liest, etwas aus dem Geschehen und der Arbeit dieses Gremiums erfahren? Sicher gibt es festgefahrene Meinungen über Politik und Politiker. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass alles, was mit unserem Ort und unserer Stadt zu tun hat, in den Ortsräten, den Ausschüssen und im Stadtrat beschlossen wird. Dort sitzen die Vertreterinnen und Vertreter, die wir gewählt haben. Sie sollen unsere Interessen wahrnehmen, Dinge voranbringen und oft genug auch Sachen für uns auf die Reihe bringen.</p>



<p>Das Ganze läuft in der Regel transparent ab und jeder kann an den Ortsratssitzungen als Gast teilnehmen. So wie ich das auch mache. Sicherlich gibt es immer einen nicht öffentlichen Teil, bei dem kein Publikum zugelassen ist. Dort werden aber keine Geheimnisse beraten, sondern Dinge besprochen, die noch nicht ganz ausgegoren sind und in der Öffentlichkeit nur Verwirrung stifteten.</p>



<p>Und wer von uns selbst nicht in eines dieser Gremien als stimmberechtigtes Mitglied gewählt wurde, hat dennoch die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen. Eine Mitgliedschaft in einer Partei oder Vereinigung steht schließlich jedem offen. Dann ist man noch mal ein Stück näher an den gewählten Vertretern und kann ihnen auch schon mal Hausaufgaben mitgeben. (Auch wenn diese Vertreter das jetzt an dieser Stelle vielleicht nicht gerne hören werden <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ). Aber: es ist so!</p>



<p>Warum so viele Worte?</p>



<p>Ganz einfach, damit dieser Artikel nicht zu kurz wird. Denn von allen Ortsratssitzungen, die ich in den letzten Jahren begleiten durfte, war die vom vergangenen Mittwoch wohl die kürzeste. Sie dauerte exakt 37 Minuten. Ungewöhnlich, oder? Wo man Politikern doch gerne nachsagt, sie würden keine Chance auslassen, um viele Worte loszuwerden.</p>



<p>Aber Scherz beiseite. Die Tagesordnung war tatsächlich sehr übersichtlich.</p>



<p>Zuerst einmal gab es eine personelle Veränderung im Ratsrund. Der langjährige Ratsherr Henning Ernst (CDU) hat sich auf eigenen Wunsch in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Er wurde von Ortsbürgermeister André-Georg Schlichting mit einem kleinen Präsentkorb und viel Applaus verabschiedet. Für ihn rückt, der Nächstplatzierte der Kommunalwahl 2021 nach. In diesem Falle ist es der Rechtsanwalt Michael Paech (ebenfalls CDU). Er wurde zu Beginn der Sitzung zwar nicht wie im Bundestag vereidigt, hat aber eine entsprechende Willenserklärung für die Arbeit im Ortsrat unterzeichnet.</p>



<p>An dieser Stelle sagt auch der Herold den beiden herzlich Dankeschön für Ihren Dienst.</p>



<p>Nach einer kurzen Einwohnerfragestunde, deren Beantwortung gleich erfolgte, kam auch schon der Hauptpunkt des Abends, die Abstimmung über den Doppelhaushalt 2025 / 2026 zum Aufruf.</p>



<p>Aus dem Fernsehen ist man gewohnt, dass gerade bei Haushaltsdebatten so richtig die Fetzen fliegen. In Fallersleben war das gestern ganz anders. Zwar gab es zwei ausführlichere Statements zum Thema, die aber nichts an der Sachlage änderten. Letztlich können wir in Fallersleben zufrieden sein, dass die Haushaltsmittel für den Ort, trotz der angespannten Finanzlage der Stadt Wolfsburg, einstimmig beschlossen werden konnten.</p>



<p>Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es noch ein paar allgemeine Kenntnisgaben, auf die ich hier aber nicht näher einzugehen brauche.</p>



<p>Alles in allem war es, wie gesagt, eine sehr kurze Sitzung und um 19:07 Uhr wurde die Öffentlichkeit höflich des Saales verwiesen, um den nicht öffentlichen Teil der Tagesordnung abzuarbeiten.</p>



<p>Mein Eindruck war, dass dieser allerdings ebenfalls sehr kurz ausfallen würde, denn es stand das Thema einer im Fernsehen übertragenen Sportveranstaltung im Raum, die ein Großteil der Anwesenden nicht verpassen wollte. Wie wir wissen, ist Motivation immer sehr wichtig.</p>



<p>Ob sie es noch geschafft haben? </p>



<p>Es sei Ihnen gegönnt.</p>
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		<title>Letzte Sitzung des Ortsrates Fallersleben Sülfeld 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Nov 2024 10:40:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-29-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Mittwoch, 27.11.2024, 18.30 Uhr. Sülfeld. Feuerwehrhaus. Versammlungsraum. Letzte Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld vor der Weihnachtspause. Fast alle sind gekommen an diesem verregneten Novemberabend. Weihnachten steht vor der Tür. Auf den Tischen neben den Namensschildern der Volksvertreter stehen kleine Geschenke, die man untereinander ausgetauscht hat. An der Decke summt der Beamer und wirft den Sitzungstitel an die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/11/2024-11-29-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" /><p>Mittwoch, 27.11.2024, 18.30 Uhr. Sülfeld. Feuerwehrhaus. Versammlungsraum.</p>
<p>Letzte Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld vor der Weihnachtspause. Fast alle sind gekommen an diesem verregneten Novemberabend. Weihnachten steht vor der Tür. Auf den Tischen neben den Namensschildern der Volksvertreter stehen kleine Geschenke, die man untereinander ausgetauscht hat. An der Decke summt der Beamer und wirft den Sitzungstitel an die Wand, während der Ortsbürgermeister konzentriert an seinem Laptop werkelt. Die Tagesordnung muss umgestellt werden, weil ein Teilnehmer, der später vor dem Ortsrat berichten soll, seine Termine umwerfen musste.</p>
<p>Nach und nach füllt sich auch der Besucherbereich des Raumes. Ungewöhnlich viele Menschen sind diesmal zur Ortsratssitzung gekommen. Entweder es stehen brisante Themen auf der Tagesordnung oder es gibt ganz spezielle Anlässe für die Einwohnerfragestunde zu Beginn jeder Sitzung. Ein Blick auf die Tagesordnung legt erstere Vermutung nahe. Windkraftanlage in Sülfeld, Haushalt Stadt Wolfsburg. Wichtige Themen.</p>
<p>Einwohnerfragestunde, nachdem die geänderte Tagesordnung durch die Versammlung genehmigt wurde. Erstes Thema natürlich Windkraftanlage? Nein. Verkehrssituation Papenstieg. Die Hauptdurchfahrtsstraße macht Probleme. Also nicht die Straße selbst, sondern das Verhalten der sie benutzenden Kraftfahrenden. Da wird zu eng vor und und hinter Ausfahrten geparkt, sodass kein Einblick mehr auf den fließenden Verkehr gewährleistet ist, wenn man auf den Papenstieg einbiegen will. Oder &#8211; ganz genial &#8211; es wird direkt vor Ausfahrten geparkt. Was schon ein sehr seltsames Gebahren, wenn nicht sogar einfach nur Dummdreistigkeit vermuten lässt. Landwirtschaftliche Fahrzeuge und Busse können durch parkenden Fahrzeuge nicht korrekt Abbiegen. Es kam bereits zu Unfällen. Alles in Allem, also ein wichtiges Thema. Lösung? Schwierig. Da in einer Einwohnerfragestunde i.d.R., wie der Name schon sagt, nur Fragen gestellt werden können, wird eine direkte Antwort meist nicht gegeben. Man werde die Anliegen an die entsprechende Stelle weiterleiten, verspricht der Ortsbürgermeister mit der Zustimmung der Ortsratsmitglieder.</p>
<p>Zum Thema Windkraft gibt es dann doch Fragen. Alle Fragesteller werden jedoch vom Ortsbürgermeister mit dem Hinweis unterbrochen, dass man im Anschluss an die Fragestunde einen Sachstandsbericht der Stadtverwaltung zu eben diesem Thema zu erwarten habe. Vielleicht könnten sich durch diesen bereits Fragen erübrigen. Man werde aber nach dem Bericht die Ortsratssitzung offiziell unterbrechen und die Einwohnerfragestunde noch einmal eröffnen. Das Verfahren und die Ordnung sollen eingehalten werden.</p>
<p>Und so kommt es dann auch. Bisher ist die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Braunschweig lediglich dabei, mögliche Flächen für Windkraftanlagen zu sichten und zu prüfen. Von Bauantragsverfahren oder gar Aufstellungen von Windrädern ist im Moment überhaupt noch keine Rede. Es braucht seine Zeit. Dennoch werden aus Bürger- und auch aus Ratsrund Stimmen laut, die ihre Bedenken anmelden. Da ist dann von Bauhöhen die Rede. Von Befeuerung. Von Schattenwurf. Von eingeschränkter Nutzung der Aufstellflächen. Schließlich wird klar: es gibt noch Vieles zu bedenken. Was bleibt? Erst einmal abwarten und weiter informell am Ball bleiben. Die Stadtverwaltung wird sich dem nicht sperren und es sind bereits Informationsveranstaltungen für die Ortsräte noch im Dezember geplant.</p>
<p>Fest steht nur, dass durch die Beschlüsse des Bundes 2,5% der niedersächsischen Landfläche für die Erzeugung von Windkraft zu verwenden sind. 3,18% bis Ende 2027. Dies bedeutet für die Stadt Wolfsburg, 1,6% der Stadtfläche für Windkraft bereitzustellen. Stolze 326 ha. Keine leichte Aufgabe.</p>
<p>Kommen wir zu den nächsten Themen. Barrierearmer Ausbau des Schlosshofes Fallersleben und dann der Doppelhaushalt 2025/2026 der Stadt Wolfsburg. Wichtig. Denn alles bisher in der Versammlung angesprochene wird Geld kosten. Es wird also spannend.</p>
<p>Doch halt. Was ist das? Mit einem Mal kommt Bewegung in den Kreis der Besucher. Stühlerücken, Jackenschnappen. Wo ist der Regenschirm? Wo ist das Handy? Unruhe. Man bricht auf. Der Saal leert sich rapide.</p>
<p>Der Herold stutzt.</p>
<p>Interessieren sich die Sülfelder Besucher nicht für den Schlosshof in Fallersleben? Ist Geld unwichtig? Es ist ja schließlich ein Faktor, ob das Geplante überhaupt finanziert werden kann. Hauptsache die eigenen Forderungen werden umgesetzt? Woher das Geld kommt, ist mir Wurscht? &#8211; Die Annahme solcher Einstellungen liegen angesichts der Raumflucht tatsächlich nahe. Schade.</p>
<p>Schlosshof ist ein rel. kurzes Thema. Es gibt Bestrebungen, das Pflaster dort zu &#8222;begradigen&#8220;, &#8222;barriereärmer&#8220; zu machen, um Rollstühlen und Rollatoren die Nutzung zu erleichtern. Die Tiefbauer der Stadt Wolfsburg haben sich Gedanken gemacht. Barrierefreiheit kann man sich getrost abschminken. Das ist auf dem historischen Gelände allein schon auf Grund der Zugänge nicht machbar. Aber Barrierarmut wäre möglich. Abschleifen der runden Pflastersteine wäre das Eine. Doch wie wird das hinterher aussehen? Werden die Steine dann noch liegen bleiben oder lösen sie sich durch die breiten Fugen gänzlich und fallen raus? Anschließend Vergießen ginge auch noch. Aber schön scheint das nicht zu sein. Man wolle es auf jeden Fall in einem kleinen Bereich vor der Brücke mal ausprobieren.</p>
<p>Weitere Möglichkeit: Jetziges Pflaster raus. Betonsteine rein. Sehen auch schön aus. Ist kostengünstig. Beispielfotos anderen historischer Flächen belegen dies. Oder eben Natursteine nehmen. Aber: das wird teuer. Was wird der Denkmalschutz dazu sagen? Alles nicht einfach. Jetzt erst mal die Testfläche machen und dann weitersehen.</p>
<p>Anregung aus dem Ratsrund: man solle sich angesichts der Haushaltslage vielleicht besser auf die Ausgaben konzentrieren, die notwendig sind (Pflichtausgaben) und die anderen Dinge erst mal beiseite lassen.</p>
<p>Apropos Haushaltslage.</p>
<p>Was Dezernent Andreas Bauer für den Doppelhaushalt 2025/2026  mitbrachte, war nun wirklich keine Lachnummer mehr. Man möchte sagen: die fetten Jahre sind vorbei. VW Krise und damit verbundene Gewerbesteuereinnahmen, die Haupteinnahmequelle der Stadt, schlagen sich auf die Zahlen durch. Im Moment haben wir in der Stadt eine pro Kopf Verschuldung von 2.000 €. Bis 2029 werden es dann voraussichtlich 4.800 € sein. Alle Zahlen lassen sich im Übrigen über die Webseite https://wolfsburg.de/interaktiverhaushalt selber nachlesen. Zwar gibt es noch ein sog. Überschussrücklage, aber die wird 2027 aufgebraucht sein. Und dann gibt es nur noch Schulden. Also muss bis dahin dringendst nach Lösungen gesucht werden.</p>
<p>Als weiteren Grund für das ganze Debakel sieht der Dezernent die zahlreichen Aufgaben, die immer mehr vom Bund an das Land und schließlich an die Kommunen weitergereicht werden. Und diese müssen dann sehen, wie sie damit klarkommen. 16 von 17 Städte Niedersachsens weisen ein deutliches Haushaltsdefizit aus. Die wichtigsten Zuschussprojekte der Stadt für 2025 sind das Klinikum mit 13,2 Mio. €, die Flüchtlinge mit 6.000 € pro Kopf pro Jahr, die Kinderbetreuung von 0-6 Jahren mit 60 Mio. € und die Sicherstellung der Ganztagsbetreuung mit 7,7 Mio. in 2025 und 8,5 Mio. ab 2026.</p>
<p>Alles in Allem führt das zu Fehlbeträgen von ca. 140 Mio. € in 2025 und ca. 130 Mio. € in 2026.</p>
<p>Der Herold meint: Eine Möglichkeit der Stadt aus der Patsche zu helfen, wäre natürlich, wenn jeder Einwohner die derzeitigen pro Kopfschulden von 2.000 € an die Stadt überwiese. Aber das ist wohl eher unwahrscheinlich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Rest der öffentlichen Sitzung verlief unspektakulär, obwohl die Ratsmitglieder beim Thema neue Bänke etc. für das Freibad am &#8222;späten Abend&#8220; noch einmal richtig wach zu werden schienen. Warum so teuer? Kann man nicht nur Bänke nehmen? Schließlich einigte man sich auf eine praktikable Lösung und als Henning Ernst (CDU) schließlich verkündete, dass er nach unzähligen Jahren Ortsratsarbeit sein Mandat zum Jahresende niederlegen werde und die Übernahme der ersten Getränkerunde in Aussicht stellte, war man dann wieder gänzlich einig und beendet den öffentlichen Teil mit einer Sitzungspause.</p>
<p>Bleibt nun die spannende Frage: Wer wird innerhalb der CDU Fraktion für Henning Ernst nachrücken? Das wollte man jedoch nicht verraten.</p>
<p>Mist. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Neues aus dem Ortsrat vom 23.10.2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2024 08:29:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-24-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />Am Mittwoch dieser Woche gab es wieder eine Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld. Dieses Mal blieben einige Plätze im &#8222;Rats U&#8220; leer, dafür waren im Saal des Hoffmannshauses die noch immer auf &#8222;Corona Abstand&#8220; aufgestellten Zuschauerstühle etwas mehr besetzt. Nun hätte man erwartet, dass dadurch mehr zum Thema Einwohnerfragestunde käme, dem war aber nicht so. So...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/10/2024-10-24-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" /><p>Am Mittwoch dieser Woche gab es wieder eine Sitzung des Ortsrates Fallersleben-Sülfeld.</p>
<p>Dieses Mal blieben einige Plätze im &#8222;Rats U&#8220; leer, dafür waren im Saal des Hoffmannshauses die noch immer auf &#8222;Corona Abstand&#8220; aufgestellten Zuschauerstühle etwas mehr besetzt. Nun hätte man erwartet, dass dadurch mehr zum Thema Einwohnerfragestunde käme, dem war aber nicht so. So blieb es bei den Zuschauern dann während des öffentlichen Teils der Sitzung beim Zuhören.</p>
<p>Zum Beispiel, als Vertreter der Stadt Wolfsburg über den aktuellen Stand zum Thema <strong>Stadtteilbibliothek</strong> berichteten. Viele von uns warten ja sehr darauf, dass der Betrieb dort wieder normal aufgenommen wird. Erfreulich war, dass noch vor der Ortsratssitzung in Wolfsburg das erste Infotreffen der zukünftigen Ehrenamtlichen stattgefunden hatte. Diese seien schon voller Elan und vernetzten sich bereits ausgiebig, um für den Neustart parat zu stehen. Dies ist durchaus nicht verwunderlich, kommen die meisten von ihnen offenbar aus Fallersleben.</p>
<p>Doch gilt es sich noch etwas in Geduld zu üben. Denn ganz so einfach geht das in einem Beamtenapparat dann doch nicht. Erst müssen noch neue Stellen für die &#8222;Ehrenamtskoordination&#8220; besetzt werden. Warum diese Aufgabe nicht aus den Reihen der bereits vorhandenen Angestellten der Stadtbibliothek übernommen werden könne, blieb mehr oder weniger unbeantwortet. Sei es drum. Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen und im November beginnen die Bewerbungsgespräche. Dann kommt das Auswahlverfahren. Dann die Kündigungsfristen der neuen Bewerber. Mit anderen Worten: das kann alles noch dauern.</p>
<p>Immerhin sollen im Dezember die neuen &#8222;Selbstbucher&#8220; geliefert werden und man sei derzeit dabei, die Medienbestände der Bibliothek entsprechend zu bearbeiten. So ist es sicher keine Glaskugelschau, wenn wir getrost noch ein halbes Jahr warten müssen. Schade eigentlich&#8230;</p>
<p>Einen weiteren Sachstandsbericht gab es im Anschluss bezüglich des <strong>Fahrstuhles am Fallerslebener Schloss</strong>. Dieses für die betroffenen Personen sicher sinnvolle Konstrukt, für den Baudenkmalästheten wohl eher fragwürdige Unterfangen hat und wird wohl noch einige Euros verschlingen, bevor es dann evtl. umgesetzt werden kann. Da wurden und werden noch Grundwasserspiegel untersucht und geprüft, Baugrund und Bewegungen im Gebäude erkundet. Da werden Fachwerk, Fassaden, Decken und Dachstuhl begutachtet. Ist das Holz überhaupt noch in Ordnung und nicht zu alt, um die angestrebte Fusion zwischen wunderschönem Baubestand und futuristischem Glas-Stahl-Bau zu verkraften? Mal vom Auge des Betrachters abgesehen. Die Übergänge vom Fahrstuhlturm zum Gebäude muss zudem über vier Ebenen hinweg gewährleistet werden. Keller, Innenhof, Erdgeschoss, Obergeschoss. Direkt an die Schlosswände kann/darf nicht montiert werden. Also muss der Fahrstuhlschacht auf Abstand montiert sein.</p>
<p>Tja, alles gar nicht so einfach. Dafür langwierig und teuer. Man kann nicht alles haben.</p>
<p>Der <strong>Vortrag des Zentrenbüros</strong> am Denkmalplatz brachte für alle Zuhörenden einmal Licht ins Dunkel der bisherigen und zukünftige Arbeit dieser Einrichtung. Es ist tatsächlich eine ganze Menge geschehen, seitdem das ZIZ in der Hoffmannstadt und auch in Vorsfelde ansässig ist. Wir Bürger hatten zumindest immer die Chance mit- und einzuwirken. Wenngleich diese Möglichkeit durchaus von noch mehr Menschen wahrgenommen werden könnte. Wer Näheres erfahren möchte, kann dies auf der Seite <a href="https://wolfsburg.de/ziz" target="_blank" rel="noopener">https://wolfsburg.de/ziz</a> gern tun.</p>
<p>Arbeit für den Ort ist auf jeden Fall sinnvoll und notwendig, gerade angesichts einiger kommender Geschäftsschließungen, die Lücken in die Geschäftswelt reißen werden. Bleibt zu hoffen, dass doch noch Nachfolgeregelungen getroffen werden können. ZIZ und auch WMG sind auf jeden Fall stark an diesem Thema interessiert und agieren entsprechend.</p>
<p>Weitere Kurzmeldungen:</p>
<ul>
<li>es wird neue Bänke im Freibad geben</li>
<li>auf dem brachliegenden Grundstück in der Bahnhofstraße sollen 2025 die Bauarbeiten für einen Neubau gem. vorliegender Baugenehmigung beginnen</li>
<li>die Deutsche Bahn hat neue Fahrstühle am Bahnhof für 2027 angekündigt</li>
<li>nachdem die Pflanzkübel in der Westerstraße nach dem Altstadtfest nicht mehr vom &#8222;Bereich grün&#8220; aufgestellt wurden, verabschiedete der Ortsrat einstimmig noch einen Antrag zur &#8222;Begrünung der Westerstraße&#8220;</li>
</ul>
<p>Alles in Allem eine sach- und informationsorientierte Sitzung.</p>
<p>Und &#8222;man&#8220; war sich (im Gegensatz zum Bundestag) bei allen Anträgen stets einig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>P.S. Schon gewusst: UnserFallersleben ist ein ehrenamtliches Projekt. Mit einer kleinen Spende (siehe unten) kannst du einen Beitrag zur Deckung der laufenden Kosten leisten. Vielen Dank!</p>
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		<title>Fallersleben Comic der Öffentlichkeit vorgestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas König]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2024 09:34:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Der Herold]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Comic-Vorschau-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />In einer Open Air Veranstaltung vor der malerischen Kulisse des Fallerslebener Schlosses, wurde am gestrigen Montag der Comic &#8222;Fallersleben, Vorsfelde und die Wolfsburg&#8220; der Öffentlichkeit vorgestellt. In Anwesenheit der Wolfsburger Bürgermeisterin Angelika Jahns und des Ortsbürgermeisters André-Georg Schlichting begrüßte die Kuratorin des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums Nicole Trnka, die Vorsitzende der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft Christina Dykan Andrés, zahlreiche Gäste und...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Comic-Vorschau-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" />
<p>In einer Open Air Veranstaltung vor der malerischen Kulisse des Fallerslebener Schlosses, wurde am gestrigen Montag der Comic &#8222;Fallersleben, Vorsfelde und die Wolfsburg&#8220; der Öffentlichkeit vorgestellt.</p>



<p>In Anwesenheit der Wolfsburger Bürgermeisterin Angelika Jahns und des Ortsbürgermeisters André-Georg Schlichting begrüßte die Kuratorin des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums Nicole Trnka, die Vorsitzende der Hoffmann-von-Fallersleben-Gesellschaft Christina Dykan Andrés, zahlreiche Gäste und vor allen Dingen Thomas Dahms und Alexander Pavlenko vom Ostfalia Verlag, die als Autoren, Herausgeber und Zeichner für den historischen Comic verantwortlich sind.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" width="450" height="600" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Redner.jpg" alt="" class="wp-image-4094" srcset="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Redner.jpg 450w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Redner-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">von links Thomas Dahms, Alexander Pavlenko, Christina Dykan Andrés, Nicole Trnka</figcaption></figure>
</div>


<p>Die Entstehungsgeschichte des 36 Seiten umfassenden Werkes zog sich einige Jahre hin, bis nun endlich am 26.08., dem Jahrestag des &#8222;Liedes der Deutschen&#8220;, die Geschichte von &#8222;Fallersleben, Vorsfelde und der Wolfsburg&#8220; vorlag. Nach mehreren Kontakten mit Thomas Dahms auf verschiedenen Märkten und Veranstaltungen wuchs die Idee für eine weitere Ausgabe der historischen Comics des Ostfalia Verlages. Nachdem sich mit der Hoffmann von Fallersleben Gesellschaft, der Stadt Wolfsburg und dem Zentrenbüro konkrete Mitstreiter und Geldgeber gefunden hatten, konnte das Werk in Angriff genommen werden. </p>



<p>Der Historiker Dahms, selbst aus Salzgitter stammend, hatte bereits vorher ein Faible für unsere geschichtsträchtige Region, die einer weiteren Würdigung wert war. Mit Heinrich Hoffmann, der sich selbst einst den Namenszusatz &#8222;von Fallersleben&#8220; gab und so seine Heimatverbundenheit zum Ausdruck brachte, war auch schnell &#8222;der Held&#8220; der Geschichte gefunden. Hoffmann, als zu seiner Zeit deutschlandweit einflussreiche Persönlichkeit und Fürsprecher der 1848er Demokratiebewegung. Herzogin Clara von Braunschweig, bekannte Bewohnerin und Erbauerin des Fallerslebener Schlosses. Heinrich Stackmann aus Fallersleben, Professor an der Universität Wittenberg, Zeitgenosse, Mitstreiter und Wegbereiter Martin Luthers. Die Lage Fallerslebens und Vorsfeldes im &#8222;Dreiländereck&#8220; zwischen Gifhorn, Braunschweig und Hannover.</p>



<p>Dies alles beinhalten soviel Stoff, dass Autor Dahms und Zeichner Pavlenko Mühe hatten, eine Auswahl zu treffen. Letztendlich gelang ihnen das aber ganz vorzüglich und so konnten sie nun viele Exemplare des Comics vor Ort signieren.</p>



<p>Das Rahmenprogramm der Buchvorstellung wurde mit Liebe von den Mitarbeitenden des M2K (Hoffmann von Fallersleben Museum) und der Hoffmann Gesellschaft vorbereitet und gestaltet. Musikalisch umrahmt und begleitet wurde das ganze von Géza Gál am Keyboard und Marie-Luise Linnemann (Gesang). Auch die Besucherinnen und Besucher wurden mit Liedblättern mit Texten Heinrich Hoffmanns versorgt und konnten somit durch kräftiges Mitsingen selbst Teil des Ganzen werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img alt="" loading="lazy" decoding="async" width="600" height="450" src="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Menschen.jpg" alt="" class="wp-image-4093" srcset="https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Menschen.jpg 600w, https://unserfallersleben.de/wp-content/uploads/2024/08/2024-08-26-Menschen-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Schönes Ambiente und viele Besucher</figcaption></figure>
</div>


<p>Bei den Klängen der deutschen Nationalhymne mit Hoffmanns Text, erhoben sich schließlich alle Anwesenden von den Plätzen und gaben ihrem Wunsch nach Einigkeit und Recht und Freiheit, gerade auch angesichts der aktuellen Ereignisse in Solingen, eindrucksstark ihren Ausdruck.</p>



<p>Bei denen im Anschluss der Veranstaltung gereichten Erfrischungsgetränken kam es noch zu vielen Gesprächen. Alles in allem war es ein gelungener Auftakt, damit zukünftig junge und alte Menschen ein Teil der Geschichte Fallerslebens ganz persönlich &#8222;aufschlagen&#8220; können.</p>



<p>Das Comic ist im Hoffmann Museum, dem örtlichen Buchhandel, dem Wolfsburgshop und in weiteren Verkaufsstellen erhältlich.</p>



<p>Gern berichtete der Fallersleber Herold</p>



<p class="has-small-font-size">P.S. Schon gewusst: UnserFallersleben.de ist ein ehrenamtliches Projekt. Mit einer kleinen Spende (siehe unten) kannst du einen Beitrag zur Deckung der laufenden Kosten leisten. </p>



<p class="has-small-font-size">Vielen Dank!</p>
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